Business Intelligence- Reifegradmessung

// Business Intelligence, IT Quality Improvement

noventum consulting führt Business-Intelligence-Reifegradmessungen durch und nutzt dabei eine Methode, die zur Messung des aktuellen BI-Reifegrades eines Unternehmens das Informationsevolutionsmodell verwendet. Mithilfe dieser Informationen lässt sich mit Business Intelligence als Triebfeder eine Wertsteigerung herbeiführen und darüber hinaus ein Wettbewerbsvorteil erzielen.

Die Beurteilungsmethode setzt sich aus persönlichen Besprechungen mit ausschließlich auf das Geschäft ausgerichteten Benutzern, Berichterstattungs- und Analyseabteilungen sowie der IT-Abteilung und den Mitgliedern der Geschäftsführung zusammen. Wir empfehlen so viele Teilnehmer zu berücksichtigen wie erforderlich sind, um den aktuellen Zustand des Gesamtunternehmens widerzuspiegeln. Die Teilnehmer sollten basierend auf ihren Interaktionen mit dem Berichterstattungs- und Analysesystem ausgewählt werden. Die Befragungen dauern im Schnitt ca. 40 Minuten. Zu Beginn der Befragung werden die Teilnehmer jeweils über die Zielsetzung der Studie informiert. 

Die Implementierung der Business Intelligence-Reifegradmessung ist in einem noventum-Tool standardisiert, das einen Pool von Fragen und Beurteilungsmechanismen enthält und das Ergebnis präsentiert. Die Befragungen für den geschäftlichen Bereich unterscheiden sich geringfügig von jenen für den IT-Bereich. Darüber hinaus ist die Reihenfolge der Fragen geschickterweise so arrangiert, dass die unvoreingenommenen Meinungen der Teilnehmer festgehalten werden.Jeder Teilnehmer wird zur aktuellen Business Intelligence-Landschaft befragt, einschließlich Data Warehouse-Technologien, Datenqualität und -verfügbarkeit, Fähigkeiten der Anwender und Berichterstattungskultur des Unternehmens. Die Ergebnisse eines jeden Teilnehmers werden jeweils separat berechnet. Anschließend wird die Summe aller Teilnehmerpunkte durch die Anzahl der Teilnehmer dividiert, um die Gesamteinstufung ihres Unternehmens zu ermitteln.

Schaubild 1

Die Ergebnisse deuten in der o.a. Grafik ein Niveau an. Bei nahezu allen Unternehmen stellt dieses Niveau jedoch keinen klar definierten Punkt dar. Unseren Erfahrungen zufolge verhält es sich so, dass die meisten Unternehmen Stärken und Schwächen auf mehreren Ebenen aufweisen. Wenn ein Unternehmen einen ermittelten Reifegrad von 2 hat, bedeutet dies beispielsweise nicht zwangsläufig, dass es alle Eigenschaften der Ebene „konsolidiert“ aufweist; aller Wahrscheinlichkeit nach wird es eine bestimmte Anzahl von Ad-hoc-Berichterstattungsaktivitäten aufweisen, u. U. sogar einige Data Mining-Implementierungen auf Abteilungsebene. Gleichzeitig kann Excel als das Haupt-Berichterstattungstool verwendet werden, wobei eine unzureichende Anzahl an Standardberichten verfügbar ist.

Zu den Themenbereichen der Befragungen zählen u.a.:

  • Abschätzung des gesamten Berichterstattungsaufwands
  • Verwendete Technologie
  • Datenqualität
  • Management von Metadaten
  • Demand Management
  • Orientierung: Vergangenheit vs. Zukunftsvorhersagen
  • Umgebung
  • Kompetenzzentrum Business Intelligence
  • Fähigkeiten der Anwender
  • Berichterstattungskultur des Unternehmens

 

Die Ergebnisse sorgen für eine klare Sicht auf die Risiko- und verbesserungswürdigen Bereiche. Basierend auf dem Ergebnis der BI-Reifegradsbefragung werden Zielfunktionen organisiert, gefolgt von Projekten, die die Unternehmensziele unterstützen.

 

Schaubild 2: BI Maturity Level

Mit seiner umfangreichen Business Intelligence-Erfahrung und -Forschung zeigt noventum als Teil der BI-Reifegradbeurteilung verbesserungswürdige Bereiche auf, empfiehlt bestimmte Projekte und präsentiert eine Roadmap.

Die Roadmap ist der Startpunkt für zukünftige Investitionen, die den Business Intelligence-Reifegrad des Unternehmens erhöhen und gleichzeitig Risiken ausmerzen, die den aktuellen Zustand des Unternehmens oder in manchen Fällen sogar dessen Gesamtzuverlässigkeit gefährden. Des Weiteren werden Ziele wie erhöhte Produktivität, das Ermöglichen schnellerer/besserer Entscheidungen für Geschäftsbereiche und Kapital aus den bisherigen und für die Zukunft geplanten Business Intelligence-Investitionen bei der Empfehlung der Roadmap berücksichtigt.

Ein typischer Roadmapvorschlag enthält eine Vielzahl von Projekten, die kurz- bis mittelfristig und langfristig zu implementieren sind. Bei den meisten Unternehmen ist das Erreichen der Ziele der Roadmap nicht mit der Implementierung eines bestimmten Projekts verknüpft, sondern – und dies ist wesentlich bedeutsamer – es ist ein Akt der Änderung der Anwenderkultur, gleichsam ein Transformationsprogramm.

Typischerweise wird die Roadmap unter der Aufsicht des Change Managements gebildet, mit der Zielsetzung, das Bewusstsein hierfür zu stärken und für Befähigung und Engagement und letztlich Verinnerlichung zu sorgen.

Benutzer sollten dahingehend kultiviert werden:

  • an die Vorteile der modernen Analytik zu glauben,
  • den Wert der vorhersagenden Analyse zu verstehen,
  • dem zu glauben, was sie auf den Zentralsystemen sehen und
  • zu lernen, ihre eigenen Wege zu höherer Leistung zu erarbeiten und zu entwickeln.

 

Diese Studie kann darüber hinaus als erster Schritt hin zu einem Kompetenzzentrum Business Intelligence dienen. 

Schaubild 3: BI-Roadmap

 

Aylin Cevik

 

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