Das optimale DWH-Szenario entwickeln

DWH-Architektur, Softwareauswahl, BI-Governance

 

Bei der Einführung und Konsolidierung von Data Warehouse (DWH) Lösungen ist die Entscheidung für eine bestimmte Architektur, die einzusetzende Software und BI-Governance von strategischer Bedeutung. Trotzdem wird diese Fragestellung oft sehr subjektiv betrachtet und die Entscheidung nur von wenigen Personen beeinflusst – z.B. ist der Softwarehersteller ABC in dieser Branche der Marktführer.

Die Berücksichtigung aller relevanten harten und weichen Kriterien bleibt dabei auf der Strecke. Konsequenzen sind vergleichsweise höhere Total Cost of Ownership (TCO) und mangelnde Akzeptanz der Endanwender. Ein objektives und strukturiertes Verfahren zur Auswahl des geeigneten DWH-Szenarios kann Ihnen dabei helfen, von Beginn an auf das richtige Pferd zu setzen.

Sind Ihnen Ihre Auswahlkriterien bewusst?

Diese Frage wird oft unterschätzt. Solange die Kriterien für das einzusetzende DWH-Szenario nicht klar definiert sind, kann keine objektive und strukturierte Auswahl erfolgen. Die Erstellung eines gewichteten Kriterienkatalogs erhöht die Qualität des Auswahlprozesses im Vergleich zu reinen „Bauchentscheidungen" nachweisbar. Um die zum Projektstart oft noch wagen Anforderungen zu klären, ist zudem die Erstellung eines Pflichtenhefts obligatorisch. Der entstehende Mehraufwand für die formale Erfassung der eigenen Anforderungen ist eine Investition, die sich auf lange Sicht immer bezahlt macht.

 

Vorgehensmodell zur Auswahl eines DWH-Szenarios?

Von der Anforderungsanalyse bis zur finalen Auswahl der geeigneten Lösung begleiten wir Sie mit einem bewährten Vorgehensmodell und unserer Fach- und Methodenkompetenz. Hierbei werden die inhaltlichen Schwerpunkte und die angewandten Verfahren immer auf Ihre individuelle Entscheidungssituation ausgerichtet – z.B. kann das Modell sowohl auf Situationen mit völlig offenem Entscheidungsausgang als auch auf Situationen mit bereits von Ihnen vorausgewählten Alternativen angewandt werden. Die individuelle Definition und Gewichtung Ihrer Bewertungskriterien ist dabei immer die Voraussetzung dafür, dass die finale Entscheidung für ein DWH-Szenario auch wirklich optimal ist.

Formale Bewertungsmethoden als Hilfsmittel

Formale bzw. mathematische Verfahren zur Bewertung verschiedener Alternativen (z.B. paarweiser Vergleich, TCO-Be- trachtung, Nutzwertanalyse, etc.) dienen dazu, Bewertungen zu strukturieren und deren Ergebnis nachvollziehbar zu machen. Die Ergebnisse dieser Verfahren sind nicht unumstößlich, da Bewertungen aus ihrer Natur heraus individuellen Prämissen folgen. Trotzdem sind sie als Hilfsmittel zur Entscheidungsunterstützung sehr wertvoll: Einerseits um die Objektivität im Vergleich zur Bauchentscheidung deutlich zu  erhöhen und andererseits, um insbesondere in strittigen Situationen einen Konsens durch die hohe Nachvollziehbarkeit herbeizuführen.

 

Profitieren Sie vun unserer Erfahrung

noventum verfügt über langjährige Erfahrung in den Berei- chen Business Intelligence und Datenintegration. Von der Strategiedefinition bis hin zur Implementierung haben wir gemeinsam mit unseren Kunden zahlreiche Projekte erfolg- reich durchgeführt. Aufgrund unseres produktunabhängi- gen Beratungsansatzes kam hierbei ein breites Spektrum an unterschiedlichen BI- und DI-Werkzeugen zum Einsatz. Dieser Hintergrund macht noventum bei der Auswahl eines DWH-Szenarios zu einem starken Partner mit umfassender und unabhängiger Expertise in allen Bereichen des Daten- managements.

Nutzen einer strukturierten DWH-Szenarioauswahl

  • Der Grad der Zielerreichung von DWH-Einführungen wird deutlich erhöht, wenn im Vorfeld relevante Alternativen verglichen und letztendlich das am besten zu den Anforderungen passende DWH-Szenario ausgewählt wird.
  • Kostenoptimierung allg. Zum Beispiel durch vergleichsweise geringere TCO-Kosten  (Total Cost of Ownership): Lizenzen, Wartung, Support, Schulungen, Erweiterungen, etc.
  • Kostenoptimierung von DWH-Projekten  Durch die Sicherstellung des richtigen „Fits“ von operativen  Anforderungen und Standardfunktionalitäten wird das Risiko vermindert, die Standardsoftware anpassen zu müssen – bzw.  im schlimmsten Fall die Geschäftsprozesse nicht ausreichend unterstützen zu können.
  • Zukunftssicherheit Die Berücksichtigung der fachlichen und technischen Strategie bei der Auswahl eines Szenarios gewährleistet, dass das ausgewählte Werkzeug auch eine gute Basis für zukünftige Anforderungen ist.
  • Konsens in der BI-Strategie Durch Einbeziehung der betroffenen Organisationseinheiten  (fachlich/technisch) und die objektive Bewertungsgrundlage wird die Entscheidung für ein DWH-Szenario gemeinsam  getragen. Erhöhte Akzeptanz, Benutzerzufriedenheit und Beteiligung sind die Folge.

 

noventum consulting

Thorsten Schmidt

DIRECTOR

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