Licht und Schatten – die Messner Tragödie von Hans Saler

von Hans Saler, erschienen 2020 im Books on Demand Verlag

„Im Frühjahr 1970 bricht eine Expedition nach Pakistan auf - mit der Vision, über die größte Steilwand der Erde, die 4.500 Meter hohe Rupalwand, den Gipfel des Nanga Parbat zu erreichen.
Alle Teilnehmer geben trotz harter Rückschläge ihr Bestes, um doch noch eine letzte Gipfel-Chance zu nutzen.
In dieser Phase kommt es schließlich zum Alleingang von Reinhold Messner. Kurz darauf folgt ihm eigenmächtig sein Bruder Günther. Irgendwann im weiteren Verlauf der Geschehnisse endet dessen Leben.

Reinhold Messner hingegen gelingt das »Unmögliche«: Er steigt über die andere Bergseite ab und überschreitet damit den Nanga Parbat - nach eigenen Berichten »aus der Not heraus« und gemeinsam mit seinem Bruder Günther.
An der Wahrheit dieser Aussage bestehen jedoch nach wie vor berechtigte Zweifel.

Was könnte sich stattdessen abgespielt haben? Hans Saler beleuchtet in seinem packenden Buch nicht nur diese Frage und die zahlreichen Widersprüche in Messners Darstellungen - die auch durch die jüngsten Funde sterblicher Überreste von Günther Messner nicht ausgeräumt sind -, er erzählt vor allem auch die bewegende Geschichte der Menschen, die damals am Nanga Parbat dabei waren.

Ein Nachwort des berühmten Bergfilmers Gerhard Baur, der neben Reinhold Messner der letzte Mensch war, der Günther Messner 1970 lebend gesehen hat, bereichert diese Ausgabe.“

»Gerne höre ich Bücher beim joggen, so auch diese Geschichte der Brüder Reinhold und Günther Messner im Himalaya am Naga Parbat. Es ist schon eine sehr sinnliches Erlebnis, einerseits die warme westfälische Parklandschaft einzuatmen und andererseits mit der Eiswüste in den Ohren um das Überleben zu kämpfen. Ein Überlebenskamp, den Günther Messner verloren hat. Ich hatte die Gelegenheit, Reinhold Messner bei einem seiner Gespräche am Lagerfeuer in Bozen persönlich kennenzulernen und noch einmal die tragische Geschichte vom Nanga Parbat aus seinem Mund zu hören. Ich war sehr berührt.«
Uwe Rotermund

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