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Was ist das Model Context Protocol (MCP)?

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der definiert, wie große Sprachmodelle (LLMs) strukturiert auf externe Datenquellen, Tools und Systeme zugreifen können. Ziel des Protokolls ist es, eine einheitliche Schnittstelle zu schaffen, über die Modelle kontextbezogene Informationen abrufen und Aktionen ausführen können.

Im Kern löst MCP ein zentrales Problem moderner KI-Anwendungen: Sprachmodelle besitzen von sich aus keinen direkten Zugriff auf aktuelle Daten oder operative Systeme. Durch MCP wird eine standardisierte Möglichkeit geschaffen, diesen Zugriff sicher, kontrolliert und nachvollziehbar zu ermöglichen.

Im Data-&-Analytics-Kontext bildet MCP damit eine wichtige Grundlage für Anwendungsfälle wie „Chat with your Data“, AI-Agenten oder Copilot-Systeme, da es die Verbindung zwischen Modell und Unternehmensdaten strukturiert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard zur Anbindung von Sprachmodellen an externe Datenquellen und Tools.
  • Es definiert, wie Kontextinformationen strukturiert bereitgestellt und von einem Modell genutzt werden können.
  • MCP ermöglicht es, Modelle mit aktuellen Daten, APIs und Systemen zu verbinden, ohne individuelle Integrationen entwickeln zu müssen.
  • Der Ansatz verbessert Sicherheit, Governance und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit externen Daten.
  • MCP ist eine zentrale Grundlage für AI-Agenten, Copilots und „Chat with your Data“-Anwendungen.
  • Im Data-&-Analytics-Kontext unterstützt MCP die Integration von Datenplattformen, semantischen Modellen und operativen Systemen.

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