Datenmigration

Daten vermehren sich und werden immer wertvoller

Im Laufe der nächsten Jahre wird mehr als die Hälfte der weltweiten Wertschöpfung digital entstehen. Das prognostizieren Wirtschaftsanalysten und weisen darauf hin, dass Daten zum wichtigsten Unternehmenskapital werden. Ihre Nutzung, ihre Modifikation und ihr Schutz werden zum Merkmal erfolgreichen Managements – oder sind es schon heute.

Überall ist digitale Transformation der Trend, vor allem in wirtschaftlichen Zusammenhängen. Ganz gleich, ob es um Big Data, Digital Experience, Internet of Things und künstliche Intelligenz bzw. maschinelles Lernen geht, immer geht es um Daten.

Auch digitale Kooperation basiert weitgehend auf Daten und produziert Daten. Hochentwickelte Kooperationsplattformen wie der Microsoft SharePoint beweisen ihre Qualität im Umgang mit strukturierten Daten, ihrer Absicherung, Versionierung und gemeinsamen Nutzung und Bearbeitung. Gute Daten sind wie ein Treibstoff für Kommunikation und produzieren täglich Mehrwert und neue Wünsche.

Daten unterliegen einer natürlichen Vermehrungsdynamik. Wo immer wirtschaftliche Grundtatsachen über längere Zeit zusammenwirken – Prozesse, Menschen, Materialien – die Datenmenge steigt.

Mit der Menge an Daten steigt aber nicht zwangsläufig ihre Qualität. Das wird – wie im ‚normalen‘ Leben – deutlich, wenn ein Umzug ansteht, eine Datenmigration

Datenmigration als wiederkehrende Aufgabe

Die Einführung einer neuen Software, umfassende Technologiewechsel oder auch die Digitalisierung analoger Prozesse können den Anlass für eine Datenmigration geben. Auch Fusionen, Outsourcing-Deals oder Prozesserweiterungen bedingen manches Mal eine große Migration. Dabei gibt es eine gleichbleibende Herausforderung. Sollen Migrationen zum Erfolg werden, müssen bestehende Informationen und Strukturen angepasst werden. Wenn große Datenbestände für eine Migration anstehen, schlägt die Stunde der Experten.

Datenmigration bedeutet Revision von Prozessen und Datenmaterial sowie intensive Kooperation zwischen Nutzern und Migrationsmanagern. Dabei gelten drei einfache Merksätze:

  • Migration heißt Veränderung
  • Migration ist kein Selbstzweck
  • Je besser die Migration, desto höher die Zielerreichung


Harte Regeln, gute Sitten: erst reden dann handeln!

Datenmigration ist Teamarbeit und jeder der beteiligten Stakeholder ist wichtig! Wenn eine Datenmigration zum Unternehmenserfolg beitragen soll, steht am Anfang das Große Aufräumen. Wie bei anderen Erneuerungsprozessen (z.B. SharePoint Einführung) müssen die technisch Verantwortlichen gemeinsam mit den Anwendern bewerten, was ist und planen, was entstehen soll.

Die spätere Anwendung steht dabei im Mittelpunkt.

  • Welche Daten sind vorhanden und für welche Prozesse sind sie wichtig?
  • Welche Anwendungen werden heute genutzt, welche nach der Migration?
  • Welche Daten sollen vor der Migration vereinheitlicht/angepasst/neu bewertet werden?
  • Welche Daten können gelöscht werden (wirklich löschen? Ja, löschen!)?
  • Wer soll künftig auf welche Daten Zugriff haben?
  • Wie soll künftig die Datenvermehrung gesteuert werden?


Konkrete Herausforderungen von Datenmigrationen

Erst wenn diese und viele anderen Fragen beantwortet sind, kann die technische Umsetzung der Datenmigration beginnen. Herausforderung ist üblicherweise die Ablösung bestehender Systeme und das Überführen von Daten aus Altsystemen oder anderen Umgebungen (Datenbanken, Dokumentenmanagementsystemen, ERP-Systemen etc.) in die neue Zielstruktur.

Dabei gibt es gewöhnlich folgende Hürden:

  • unbekannte / komplexe Datenstrukturen erfordern hohen Analyse-Aufwand
  • fehlende Harmonisierung der Quelldaten
  • Hohe Aufwände zur individuellen Lösungsentwicklung

Aus Erfahrungen klug – Datenmigration mit noventum

In mehr als 20 Jahren Arbeit an großen IT-Projekten haben die Berater von noventum auch zum Thema Datenmigration schon alles erlebt. Ob in großen Versicherungen, bei Rechenzentren im Bankenumfeld oder bei Konzernen der Telekommunikationsbranche - Datenmigrationen sind immer anspruchsvoll, oft geschäftsentscheidend und manches Mal politisch.

Aus diesen Erfahrungen haben unsere Berater detaillierte Vorgehensmodelle und Best Practices für künftige Migrationsprojekte dokumentiert. Durchgängige Prinzipien sind:

  • Der standardisierte Prozessablauf integriert alle Stakeholder und bindet mit agilen Managementmethoden alle Beteiligten bis zum Schluss an das Projekt.
  • Mehr Erfolg in einer perfekten Zielumgebung und Motivation beim künftigen Umgang mit Daten ist das Ziel jeder Datenmigration.
  • Durch höhere Datenqualität und mehr Transparenz schaffen wir mit unseren Kunden einen wahrnehmbaren Qualitätssprung in der künftigen Datenbewirtschaftung.
  • Die Einführung eines Data-LifeCycle schafft Handlungssicherheit für künftig noch größere Datenmengen.

Die noventum Berater nutzen ein bewährtes Vorgehensmodell, um die Datenqualität zu sichern.

Das noventum Vorgehensmodell zur Datenmigration ist:

  • umgesetzt in ein modulares Framework
  • Vorgehensmodell mit verschiedenen Stufen & Stakeholdern
  • stetig erweiterbar (Quellen, Ziele, Regelwerke, Operationen)
  • Anreicherung der Daten zur Erhöhung der Ziel-Datenqualität

Unser Fokus liegt auf:

  • Nachvollziehbarkeit und Qualitätssicherung
  • Performance und Deltafähigkeit
  • Flexibilität und Erweiterbarkeit
  • stabiler, nachvollziehbarer Prozess
  • agil von Anfang an: auf Veränderungen ausgelegt -> Erkenntnisse im Prozess verarbeiten
  • weniger Aufwand für Entwicklung einer individuellen Migrationslogik
  • mehr Zeit für Entwicklung von Lösungen in der Ziel-Umgebung

Bevor Sie Ihr nächstes Datenmigrationsprojekt beginnen, sprechen Sie mit uns. Auf Wunsch liefern wir Ihnen gerne Referenzen und einen konkreten Einblick in unsere Vorgehensweise.