Fusion von kaufmännischen Systemen


Definition und Harmonisierung der Prozesse als Basis der künftigen ERP-Lösung

Beim Ziel einer Fusion kaufmännischer Systeme, d.h. einer Harmonisierung mehrerer ERP-Landschaften zu einer einzigen Systemlandschaft mit gemeinsam festgelegten Prozessen, gibt es Alternativen zwischen einer strikten Vorgabe von Zielprozessen, einem Best-of-Breed-Vorgehen oder auch einer vollständig neuen Lösung.

In der Praxis hat sich oft gezeigt, dass eine Lösung auf Basis bestehender Prozesse leichter umzusetzen ist als ein umfangreiches Redesign. Das gilt sowohl für Systeme als auch für Prozesse.

Die Migration kaufmännischer Systeme unterliegt einem doppelten Druck, zeitlich und qualitativ:

  • Das neue Unternehmen benötigt kurzfristig ein ERP-System, das sämtliche definierten Prozesse und Anforderungen der vorherigen Unternehmen abbilden kann – zu einem festen Stichtag.

  • Durch die Veränderungen im Rechnungswesen, in der Logistik und im HR gibt es unmittelbare Auswirkungen auf die Mitarbeiter der Unternehmen, Lieferanten und ggf. Kundenauswirkungen.

Die noventum-Berater begleiten die Implementierung der Zielprozesse auf dem neuen System, die Migration von Daten und ausgiebige Tests vor der Inbetriebnahme. Als externe Experten für Fusionsprozesse kompensieren sie fehlendes Spezial-Know-how und arbeiten zugleich eng mit den System- und Prozess-Know-how-Trägern in den Unternehmen zusammen.
Eine besondere noventum-Qualifikation ist die Fit-/Gap-Analyse. Mit ihrer Hilfe kann innerhalb eines kurzen Zeitraums zu Beginn des Projekts ein Abgleich der Prozesse und Systeme durchgeführt werden. Längerfristige Unternehmensplanungen (Fachbereiche) sowie technische Realisierbarkeit (IT) werden berücksichtigt, sodass frühzeitig Synergien entwickelt werden können.

Durch die Fit-/Gap-Analyse werden die projektbestimmenden Faktoren (Zeit, Aufwand und Inhalt) sowie Entscheidungsbedarfe identifiziert und an den passenden Stellen im Unternehmen (Fachbereiche, Projektleitung, Geschäftsführung/Vorstand) platziert. Sie erzeugt eine hohe Sensibilisierung aller Mitwirkenden und schafft eine erste Validierung des angenommenen Zeitplans. Eine ausführliche Fit-/Gap-Analyse trägt maßgeblich zum Erfolg eines Mergers bei!

Lösungsszenarien zum Thema Post Merger Integration
Success Stories // Fachartikel // News

Pandemie und Lockdown haben viele PMI-Projekte vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Kommunikationsstrukturen mussten neu aufgestellt werden, die Zusammenarbeit mit manchen Lieferanten stand auf dem Prüfstand und nicht zuletzt der kollektive Exodus in die Homeoffices entpuppte sich als Paradigmenwechsel für die Projektorganisation. Die PMI-Berater von noventum consulting haben ein solches Projekt in der frühen Corona-Zeit begleitet und z.T überraschende Erkenntnisse gewonnen.

IT-Systemintegration

Bei der Fusion zweier Unternehmen wird gewöhnlich aus zwei technischen Welten eine gemeinsame. Höhere Effizienz, Skalierungseffekte sowie der Grundgedanke „ein Unternehmen – ein System“ sind Leitpunkte jeder Integration. Da eine großangelegte IT-Integration nicht auf jeden Nebenschauplatz warten kann, werden oftmals kleinere Spezialanwendungen mitgeschleppt und fristen ab sofort ein Inseldasein. Dieser Pragmatismus hilft zunächst, macht aber in der Folge Probleme und führt in eine Sackgasse.

Die Zusammenlegung von Unternehmen, das Ausgliedern von Unternehmensteilen oder auch die Übergabe einzelner Kernprozesse an einen Dienstleister – bei all diesen komplexen Vorgängen ist die Unternehmens-IT mittelbar oder unmittelbar beteiligt. Manchmal ist sie sogar direkter und ausschließlicher Schauplatz des Geschehens. So unterschiedlich Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die notwendigen Schritte, die sie auf dem Weg zueinander oder voneinander weggehen müssen.