Cloud Computing ist heute zentraler Baustein moderner Unternehmens-IT. Doch die Geschwindigkeit und Funktionalität, die tief integrierte Cloud-Dienste bieten, bringen auch Bindungen mit sich, die sich später nur schwer lösen lassen. Souveränität entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch bewusste Gestaltung. Exit-Fähigkeit beschreibt die Kompetenz, Architekturen weiterzuentwickeln, Komponenten auszutauschen und Migrationspfade realistisch offenzuhalten. Sie entsteht durch das Zusammenspiel aus technischer Offenheit, organisatorischer Kompetenz und wirtschaftlicher Klarheit.
Neuigkeiten aus der Informationstechnologie, aktuelle Trends der IT-Wirtschaft, konkrete Projekte der noventum consulting GmbH und ihrer Partner, engagierte Kommentare und interessante Ereignisse aus dem Alltag des IT-Managements.
Volatile Märkte, technologische Sprünge und kulturelle Brüche haben klassische M&A-Methoden fragil gemacht. Erfolgreich ist, wer Unsicherheit nicht bekämpft, sondern intelligent managt. M&A-Prozesse zeigen exemplarisch, wie tief sich die Grundlagen wirtschaftlichen Handelns verändert haben. Stabilität ist kein Zustand mehr, sondern es braucht eine Fähigkeit, mit Instabilität umzugehen. In einer Welt permanenter Veränderung wird Erfolg zur Frage von Anpassung, Lernfähigkeit und Mut zur Unsicherheit.
Steigende Betriebskosten, knapper werdende Budgets und neue Abhängigkeiten durch Cloud und Plattformanbieter verändern die Spielregeln im IT Sourcing. Was zu Beginn der noventum Sourcing-Beratung 1998 vor allem eine Preisverhandlung war, wird heute zur Daueraufgabe: Verträge müssen Anpassung ermöglichen, Steuerungsmodelle müssen greifen, und Anreizsysteme entscheiden über Qualität, Tempo und Innovation. Der Beitrag ordnet die ökonomischen Mechanismen hinter typischen Reibungen in Providerbeziehungen ein und zeigt, warum Transparenz und Steuerbarkeit inzwischen wichtiger sind als der vermeintlich beste Preis.
Von der strategischen Idee zur gelebten Transformation – Überlegungen zur Steuerungslogik erfolgreicher Veränderungsprozesse in der IT. IT ist längst kein Supportbereich mehr – sie prägt Geschäftsmodelle, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In einer Welt, die von technologischen Umbrüchen, geopolitischen Unsicherheiten und Ressourcenknappheit geprägt ist, trägt sie eine doppelte Verantwortung: Sie muss das Tagesgeschäft stabil halten und zugleich die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern.
Effizienz in der IT – das klingt nach Sparkurs, Konsolidierung, Budgetkürzungen. Doch wer so denkt, greift zu kurz. Im Gespräch mit Frederic Betz wird klar: Es geht um weit mehr als Kosten. Es geht um Steuerung, Strategie und darum, wie IT echten Wert schafft. Ein Interview über komplexe Entscheidungen, falsche Reflexe – und warum Effizienz ein Dauerbrenner in der IT-Welt bleibt.
In vielen Unternehmen ist SharePoint längst mehr als eine reine Dokumentenablage. Die Plattform ist zentraler Ort für interne Kommunikation, Prozessinformationen, Projektwissen und Zusammenarbeit. Dort werden Neuigkeiten veröffentlicht, Wissen geteilt und relevante Informationen für unterschiedliche Zielgruppen bereitgestellt.Sobald Teams international zusammenarbeiten, entsteht jedoch eine Herausforderung, die im Arbeitsalltag schnell spürbar wird: Inhalte liegen häufig nur in einer Sprache vor. Das kann zu Missverständnissen führen, erzeugt zusätzlichen Abstimmungsaufwand oder sorgt im schlimmsten Fall dafür, dass wichtige Informationen gar nicht erst genutzt werden.
Die Anforderungen an eine moderne, integrierte Kommunikationslandschaft steigen kontinuierlich. Veraltete IT-Systeme bremsen nicht nur Prozesse, sondern beeinträchtigen zunehmend auch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Vor diesem Hintergrund entschied sich die HEWI Heinrich Wilke GmbH, ein traditionsreicher Hersteller hochwertiger Sanitärsysteme, Beschläge und barrierefreier Lösungen, zur Ablösung ihres etablierten Groupware-Systems Lotus Notes und zum strategischen Wechsel auf Microsoft 365. Gemeinsam mit noventum consulting wurde dieser Wandel sorgfältig vorbereitet und erfolgreich realisiert.
Outsourcing folgt 2026 einer spürbar verschärften Risikologik. Nicht nur die Technik entscheidet, sondern vor allem Steuerbarkeit, Nachweisfähigkeit und Exit-Fähigkeit. In vielen Gesprächen mit CIOs zeigt sich dabei ein klares Muster: Parallel entstehen agentische KI-Systeme, die nicht nur assistieren, sondern teilautonom handeln. Damit wächst nicht nur Produktivität, sondern auch das Risiko: Geschwindigkeit multipliziert Wirkung. Ob diese Wirkung positiv ist, entscheidet Governance.
Genau hier kippt der Fokus: Es geht weniger um „Experimentier-Theater“, mehr um diszipliniertes Design. In Transformationsprojekten sehen wir immer häufiger, dass IT-Führungskräfte ihre Perspektive verändern müssen: In den kommenden Jahren verschiebt sich Sourcing von „wir kaufen Services“ hin zu „wir kaufen Steuerbarkeit“. Das neue Beschaffungsobjekt ist kontrolliert delegierte Handlungskompetenz.
Bei Anthropic schreibt die KI 90 Prozent des Codes für neue Claude-Versionen. OpenAI hat mit GPT-5.2-Codex sein „fortschrittlichstes agentisches Coding-Modell“ veröffentlicht. Salesforce spricht vom Jahr der „Multi-Agentic Enterprise“. Was nach Silicon-Valley-Übertreibung klingt, ist der neue Alltag in führenden Tech-Unternehmen und ein Weckruf für den deutschen Mittelstand und Großunternehmen.