Anpassung der IT-Prozesse und Aufbau der neuen IT-Organisation


Eine konsolidierte IT-Strategie als Leitfaden für die Fusion

Fusionierende Unternehmen treten in den Prozess der Verschmelzung vollständig, d.h. mit eigenen IT-Organisationen, IT-Prozessen (z.B. nach ITIL) und eigenen Betriebsprinzipien ein. Das fusionierte Unternehmen benötigt am Ende als gemeinsame Basis eine neue IT-Organisation, angepasste Prozesse und eigene Prinzipien.

Diese Prozess- und Strukturharmonisierung ist parallel zu den beschriebenen Anpassungen der kaufmännischen Systeme und der technischen Zusammenführung der technischen Systeme (Transition & Transformation) zu planen und umzusetzen.

Um die Fusion in allen genannten Dimensionen erfolgreich und mit Perspektive durchführen zu können, ist eine tragfähige und operationalisierbare IT-Strategie notwendig und hilfreich.

Auf ihrer Basis kann das Modell des Zielbetriebes, das Target Operation Model, entwickelt werden. Hier fließen nun auch die Ergebnisse aus der Phase Transition & Transformation mit ein.

Während dieser abschließenden Phase wird auch der Mixed Mode festgelegt, also die parallelen Betriebsphasen bis zur kompletten Ablösung der Altsysteme.

Das Ergebnis sind angepasste Prozesse und Verfahren. Dabei liegt ein großer Fokus auf der Anpassung der IT-Managementsysteme, da das neue gemeinsame IT-Managementsystem als Plattform für effiziente IT-Prozesse zum Einsatz kommt.

Lösungsszenarien zum Thema Post Merger Integration
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Pandemie und Lockdown haben viele PMI-Projekte vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Kommunikationsstrukturen mussten neu aufgestellt werden, die Zusammenarbeit mit manchen Lieferanten stand auf dem Prüfstand und nicht zuletzt der kollektive Exodus in die Homeoffices entpuppte sich als Paradigmenwechsel für die Projektorganisation. Die PMI-Berater von noventum consulting haben ein solches Projekt in der frühen Corona-Zeit begleitet und z.T überraschende Erkenntnisse gewonnen.

IT-Systemintegration

Bei der Fusion zweier Unternehmen wird gewöhnlich aus zwei technischen Welten eine gemeinsame. Höhere Effizienz, Skalierungseffekte sowie der Grundgedanke „ein Unternehmen – ein System“ sind Leitpunkte jeder Integration. Da eine großangelegte IT-Integration nicht auf jeden Nebenschauplatz warten kann, werden oftmals kleinere Spezialanwendungen mitgeschleppt und fristen ab sofort ein Inseldasein. Dieser Pragmatismus hilft zunächst, macht aber in der Folge Probleme und führt in eine Sackgasse.

Die Zusammenlegung von Unternehmen, das Ausgliedern von Unternehmensteilen oder auch die Übergabe einzelner Kernprozesse an einen Dienstleister – bei all diesen komplexen Vorgängen ist die Unternehmens-IT mittelbar oder unmittelbar beteiligt. Manchmal ist sie sogar direkter und ausschließlicher Schauplatz des Geschehens. So unterschiedlich Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die notwendigen Schritte, die sie auf dem Weg zueinander oder voneinander weggehen müssen.