Mit agilem Change-Management richtet A EINS den Fokus auf seine innovative Smart City Super App

noventum coached und begleitet das innovative Digitalisierungsunternehmen bei wichtigem Change-Prozess. Ein Interview mit Geschäftsführer Andy Altmeyer.

// Agilität, Unternehmenskultur

Die A EINS Digital Innovation GmbH mit Sitz in Wittlich ist Projektdienstleister und Produktanbieter für innovative digitale Lösungen. Die Zukunft des Unternehmens sieht Gründer und CEO Andy Altmeyer in dem Ausbau des standardisierten Lösungsgeschäftes, insbesondere in umfassenden SMART CITY Lösungen. Das Flaggschiff Produkt von A EINS ist PORTAZON – die Smart City Super App. Bei Beginn des Projektes mit noventum hatte A EINS die Herausforderung, einen gesunden Ausgleich zwischen angeforderten Projektdienstleistungen bei seinen Kunden und der Investition in die Weiterentwicklung der Smart City App PORTAZON zu finden. Dem Visionär Andy Altmeyer war klar, dass das gesamte Unternehmen A EINS den Fokus in Richtung Produktunternehmen ändern muss, wenn es das gewaltige Potenzial der Smart City Lösung PORTAZON nutzen möchte. Diesen Change des eigenen Unternehmens galt es zu organisieren und dazu wurden die noventum Berater mit ihrer Herkules-Methode des agilen Change-Managements beauftragt.

Neue Lösungswege für einen neuen Unternehmensfokus suchen

Der Kick-Start Workshop fand in der Nähe des A EINS Headquarters auf einem Eventboot auf der Mosel statt. Damit wurde der Veränderung ein ungewöhnlicher Rahmen und eine positive emotionale Verankerung gegeben. Nach dem Kickstart-Workshop und der dadurch erzeugten Anfangsenergie hatte noventum die Aufgabe, über ein weiteres halbes Jahr die agilen Routinen zur Absicherung des Changes zu strukturieren und zu moderieren, bis die Rolle des agilen Coaches in die Hände eine A EINS Mitarbeiters übergeben wurde.

In einem nc360° Interview gibt A EINS Geschäftsführer Andy Altmeyer Auskunft über die Veränderungen in seinem Unternehmen und den spannenden Weg dorthin.  

Nicht in einer reinen Diskussionskultur gefangen bleiben

A EINS Geschäftsführer Andy Altmeyer

nc360°: Andy, warum war es für Dich und für A EINS so wichtig, den Fokus Deines Unternehmens zu verändern?

Andy Altmeyer: Seit 1998 besitzt das Unternehmen den Kernfokus Mensch UND Business. Warum? Das „was“ und das „wie“ stehen bei mir immer im Fokus und müssen dem Menschen „guttun“. Aus Sicht des Nutzers und auch aus Sicht des Konsumenten kannst Du das „Gefühl“ nicht ausblenden. Die Corona Pandemie war der ideale Zeitpunkt, um eine ganzjährige Fortbildungsmaßnahme zu aktivieren. Mir war schnell klar, dass diese Pandemie etwas mit uns Menschen „machen“ wird, denn Isolation und Distanz sind keine (Mensch) Kompetenzen. Wir waren einfach „reif“ und willig, uns alle neu auszurichten und willig, etwas ganz Modernes wieder erlernen zu dürfen.  

nc360°: Was waren für Dich die Highlights dieses agilen Change-Management Projektes?

Andy Altmeyer: Die persönliche Weiterentwicklung eines Einzelnen. Wir haben alle mit (jungen) Menschen zu tun, oder mit Menschen, die „jung“ in der digitalen Welt beginnen. Alle haben durch den Zugang in die digitalen Angebote enorme Einflüsse an sich selbst verspürt und ich „lese“ Menschen seit mehr als 30 Jahren sehr, sehr genau und suche die Verbindung in der Sache. Denn wenn Dich nichts eint, kann Dich nichts wirklich trennen und daher achte ich stets auf eine charakterlich cleane Partnerschaft auf Augenhöhe. Wir können nicht nur über Wünsche diskutieren, sondern müssen auch die businessrelevanten Themen erledigen.   

nc360°: Woran spürst Du, dass die Veränderung wirkt?

Andy Altmeyer: Die Feedbacks und die Herangehensweise im direkten Dialog. Ich möchte einfach hören, dass man auch nach solchen Maßnahmen sich traut, neue Lösungswege auf neuen Landkarten aufzuzeigen. Ob ein Tag im Unternehmen, ob in der Ausbildung. Egal, es ist zu spüren, dass wir alle mutigen und effizienten Themen und Lösungswege aufzeigen und nicht in einer reinen Diskussionskultur gefangen bleiben.  

nc360°:Und was haben Eure Kunden davon?

Andy Altmeyer: Dass wir den thematischen und kulturellen „Driver Seat“ besetzen können, wenn gewünscht. Wir sind in unserer täglichen Rolle oft Copilot für sehr komplexe und disruptive Ideen. Hier muss stets jemand bereit sein, diesen Driver Seat besetzen zu wollen, aber diesen auch beherrschen zu können. Heißt, wir bringen einfach noch mehr „Airbags“ in das Vorhaben und nehmen die Kunden mit auf heiße Probefahrten. Bei denen wechseln wir jedoch im „Fahrbetrieb“ den Fahrersitz mit Beifahrersitz auch einmal, um Trust und Lust zugleich zu fördern und zugleich zu fordern. Damit sind wir stets agil und temporeich unterwegs und haben zugleich maximalen Trust am Ende der „Fahrt“ erzielt. Ab dann können beide Parteien richtig Tempo machen.  

nc360°:Gibst Du uns ein Beispiel?

Andy Altmeyer: Nehmen wir das Beispiel Portazon, die Plattform für die Business City von „morgen“. Die Stadt Trier ist Stand heute bereits marktführend mit der Plattform, was technologische Skalierbarkeit und Services betrifft. Eine ganze Stadt mit solcher Historie zu digitalisieren, ist etwas, worauf ich seit mehr als 15 Jahren hinarbeite. Und genau jetzt zahlt sich aus, dass wir in der Plattform-Denke so richtig angekommen sind. Hier liegt aber auch die Gefahr und daher war für uns schnell klar, dass wir eine echte Inventur der Company machen. Und zwar auch eine, die nicht viele auf dem (kulturellen) Radar haben. Menschen zu verlieren. Genau DAS war auch und darf auch Teil der Erkenntnis sein. Es werden sich Menschen nicht mehr wohlfühlen können, weil sie sich selbst zum ersten Mal richtig „fühlen“ und erkennen, dass man sich neu positionieren kann. Ich fand diese ehrliche, sehr nackte Tatsache maximal spannend. Man muss sich erlauben dürfen, sich durch Fortbildung und deren Impuls neu ausrichten zu dürfen. Aus meiner Sicht mega wichtig und richtig. Wenn Du digitale Champions League spielen möchtest, muss ein Unternehmen bereit sein, Spitzenleistung im Trainingslager (Change) neu auszuwerten. Nur so konnten wir die Strategie mit dem Team und den Zielen vereinbaren. Du spielst kein Finale zweimal.

Die noventum Transformationshelden und das Herkules-Versprechen

Dieses Projekt ist aus Sicht von noventum ein gutes Beispiel für unser Herkules-Versprechen. Wir helfen bei der Bewältigung von missionskritischen Veränderungen mit den Superkräften der Unternehmenskultur. Das Besondere an unserem Herkules ist, dass mit der Anwendung der Routinen, Rollen und Artefakte im Herkules-Projekt nicht nur der Business Change auf den Weg gebracht wird, sondern quasi unterwegs auch die Unternehmenskultur weiterentwickelt und das Unternehmen damit zukunftsfähig aufgestellt wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Andy Altmeyer und seinen Mitarbeitern für die ausgesprochen angenehme, vertrauensvolle und zielführende Projektarbeit.




Weitere Informationen

Vielen Dank für Ihr Interesse am noventum Culture Change Management!

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noventum consulting

Jan Helmchen

Senior Consultant

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