Employer Branding und Mitarbeiterbindung durch Info-Film

NetCologne engagiert im GREAT PLACE to WORK® Wettbewerb

// Unternehmenskultur

Wiederholt hat die NetCologne GmbH sich am Wettbewerb GREAT PLACE to WORK® beteiligt und in ausführlichen Interviews die eigene Belegschaft im Rahmen einer Befragung ihren Arbeitgeber bewerten lassen. Aus den vielfältigen Rückmeldungen haben die Personaler des Kölner Unternehmens Projekte für die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und Arbeitgeberattraktivität gewonnen. Um alle Kolleginnen und Kollegen mit dem mittlerweile sehr umfangreichen Mitarbeiterprogramm zu erreichen, haben die verantwortlichen Personalmanager mit den Kulturberatern von noventum consulting GmbH das Konzept eines Info-Films entwickelt. Dieser kurze Film stellt übersichtlich und in vielfältigen Interviewsequenzen das Mitarbeiterprogramm von NetCologne dar, was auch das Ziel der regen Teilnahme an der nächsten Befragung erreichen sollte. Das Ergebnis gibt den Machern recht: an der aktuell letzten Befragung beteiligten sich mehr als 70 % der Mitarbeitenden, was eine tolle Steigerung sei, wie Personalleiter Christoph Görlich findet: „Arbeitgeberattraktivität braucht Sichtbarkeit, um wirken zu können. Und diese Sichtbarkeit haben wir hergestellt.“

Das Unternehmen NetCologne GmbH ist als regionaler Anbieter für moderne Telekommunikationsdienste im Raum Köln seit über 20 Jahren aktiv und beschäftigt heute ca. 900 Menschen in Festanstellung. Als Teil der Telco-Branche stehen die Kölner im harten Wettbewerb um gute Mitarbeitende und lassen sich immer wieder attraktive Maßnahmen einfallen, um als Arbeitgeber beim Wettlauf um attraktive Talente Erfolge erzielen zu können. Eines der Faktoren der vertrauensbildenden Maßnahmen ist seit einigen Jahren die Teilnahme am Wettbewerb GREAT PLACE to WORK®. Diese besteht zum einen in einer ausführlichen Dokumentation, in der teilnehmende Unternehmen ihre eigenen Personalmaßnahmen und damit verbundene Werte darstellen, dem sogenannten „Kultur-Audit“. Diese Dokumentation wird vom GREAT PLACE to WORK®-Institut bewertet und mit der anderer Unternehmen verglichen, um die 'Besten Arbeitgeber' zu ermitteln. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden direkt, ausführlich und anonym befragt. Die Ergebnisse der Befragung haben ein entscheidendes Gewicht, da sie doch mit 2/3 in die Gesamtbewertung einfließen.

Tu Gutes für die Organisation! Mit Information und Animation Feedback von Mitarbeitenden erhalten und Veränderungen herbeiführen 

Mit großer Energie arbeiten die Personaler der NetCologne daran, in immer neuen Aktionsfeldern die Faktoren der Arbeitsbedingungen im eigenen Betrieb zu verbessern. Durch diese Arbeit an der „Unternehmenskultur“ wollen sie die NetCologne für ihre Mitarbeitenden und viele künftige NetCologner zu einem der attraktivsten Arbeitgeber der Region machen. Für das GREAT PLACE to WORK® Benchmarking 2019 hatten die Kölner im Kultur-Audit in 9 Feldern dargestellt, was das Unternehmen für die Zufriedenheit seiner Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte und damit für eine positive Unternehmenskultur tut. Die Felder sind:

  • „Einstellen/Integrieren“
  • „Inspirieren“
  • „Informieren“
  • „Anerkennen“
  • „Zuhören“
  • „Entwickeln“
  • „Fürsorge“
  • „Feiern und Teamgeist“
  • „Beteiligen“

Was begrifflich recht abstrakt daherkommt, sind in Wirklichkeit ungezählte kleine und große Maßnahmen von NetCologne, die eine wichtige Rolle für das Corporate Culture spielen. Der Wunsch war, dass möglichst alle Mitarbeitenden diese vielfältigen Maßnahmen kennen, bevor sie über ihren Arbeitgeber befragt werden.

In der Diskussion mit den noventum Kulturberatern wurde schnell klar, dass die ausführliche Dokumentation des Kultur-Audits nicht das richtige Medium ist, um Neugierde und zustimmendes Verhalten im Unternehmen zu fördern. Das Ganze musste zur verständlichen Kommunikation „etwas leichter verdaulich“ aufbereitet werden. NetColognes Personalleiter, Christoph Görlich und der Leiter der Personalentwicklung, Ingo Deluweit, kamen mit den noventum Kulturberatern überein, den Kulturaudit in einem Videoclip abzuspielen und diesen allen Mitarbeitern zu präsentieren. Dieser Clip von wenigen Minuten sollte nicht das vollständige Paket der Arbeitgeberleistungen darstellen, aber einen authentischen Überblick geben und Lust darauf machen, sich mit weiteren Details der Arbeitgebermarke auseinanderzusetzen.

Das noventum-Team rund um Uwe Rotermund bekam den Auftrag, ein Drehbuch zu erstellen, die Texte zu formulieren, zu filmen, zu cutten, Regie zu führen und die gesamte Produktion zu managen. Dieser Job musste in einem Zeitraum von weniger als zwei Wochen beendet werden, damit der Clip noch vor der großen Mitarbeiterbefragung verbreitet werden konnte. Als langjähriger Great Place to WORK®-Botschafter und jüngst mit dem Marketingpreis ausgezeichneter Employer Branding Experte war die Aufgabe konkret auf das Unternehmen noventum zugeschnitten, zumal die Münsteraner Experten für Unternehmenskultur in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit der Erstellung von Videoclips sammeln konnten. Die Personalabteilung von NetCologne war eng in das Projekt eingebunden und engagierte darüber hinaus verschiedene KollegInnen als Sprecher für den Film.

 

Die eigenen Mitarbeiter mit einem Video zur Arbeitsplatzkultur erreichen: das Erfolgskonzept 'Film'

Das noventum-Team, zu dem seit einiger Zeit auch ein professioneller Filmemacher gehört, und das engagierte Team aus der Personalabteilung von NetCologne machten sich ans Werk. Der inhaltliche Leitgedanke war klar: exemplarisch und mit Zitaten und Kommentaren von Mitarbeitenden von NetCologne verstärkt, sollten die 9 Aktionsfelder vorgestellt werden, in denen NetCologne konkret etwas für seine Mitarbeitenden und damit die gesamte Kultur verändert hatte. Das Konzept des Videoclips zur Verdeutlichung der im Kulturaudit dokumentierten Arbeitgeberleistungen sah in der Umsetzung dann wie folgt aus:

Nach einem kurzen Einführungsstatement des Personalleiters Christoph Görlich, der die Bedeutung eines systematischen Vorgehens bei der Kulturentwicklung betont, werden aus dem „off“ die 9 oben genannten Kulturbereiche im Kontext von NetCologne in jeweils 2 – 3 Sätzen gesprochen. Währenddessen werden Filmsequenzen aus der Welt von NetCologne gezeigt, die den jeweiligen Kulturbereich mit weiteren Informationen verdeutlichen. Das Salz in der Suppe sind dann die O-Töne, um welche Mitarbeitende aus allen Geschäftsbereichen aller Hierarchieebenen gebeten wurden.

Innerhalb eines Tages durften die noventum-Berater acht Interviews mit Menschen führen, die es nicht gewohnt sind, vor der Kamera zu sprechen und die genau einen Tag mentale Vorbereitungszeit hatten. Die Texte wurden den Mitarbeitern nicht vorgegeben. Sie wurden lediglich mit einer Frage konfrontiert, z.B. „Wie erlebst Du bei NetCologne den Kulturbereich Fürsorge“, worauf sie mit ihren ganz persönlichen Beispielen in ihrer eigenen Sprache geantwortet haben. noventum Regisseur Jan Helmchen hatte dabei die wichtige Aufgabe, allen Interviewpartnern die Scheu vor der Kamera zu nehmen und eine lockere Atmosphäre zu schaffen, auch noch nach der 8. Klappe. Regisseur und Interviewpartner machten mit großem Engagement einen sehr erfolgreichen Job. Am Ende waren alle von den Ergebnissen begeistert.

Filmen, Cutten, Vertonen, Animieren: Filmprofi mit Strategie gefragt

Nach einem sehr anspruchsvollen, aber gleichzeitig auch außerordentlich spaßigen, sommerlichen Drehtag war dann der Filmprofi Julian Meißner gefragt, der all die vielen Schnipsel zu einem kleinen Gesamtkunstwerk zusammenführte, das bei der auftraggebenden Personalleitung wie auch bei Mitarbeitern eine sehr positive Resonanz hervorgerufen hat. Er hat die harte und strukturierte Arbeit der Personal- und Organisationsentwicklung bei NetCologne mit einer großen Leichtigkeit rübergebracht und erlebbar gemacht. Das stärkt die von den Mitarbeitern subjektiv wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität und erhöht die Verbundenheit zum Unternehmen sowie die Motivation. Als weiterer Nutzen wird der Videoclip demnächst auch auf der Karriereseite von NetCologne eingebunden und damit ein langfristiger Teil des Employer Branding, was auch für potenzielle Bewerber ein interessantes Tool ist.

Fazit

Gerade in großen Organisationen wissen die Mitarbeitenden oft nur ausschnitthaft, was alles im eigenen Unternehmen für sie, beispielsweise im Management, getan wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und bei Befragungen wie denen des GREAT PLACE to WORK®-Wettbewerbs wird dann der Informationsmangel deutlich. Manchmal helfen kleine Maßnahmen wie ein Video, um Bewegung in die Sache zu bringen und das Gespräch unter KollegInnen anzuregen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und je nach Akteur/Sender können viele unterschiedliche Aktionen die Kommunikation anregen und eine positive Veränderung der Werte des eigenen Unternehmens hervorbringen. Die noventum-Kulturberater sind schon gespannt auf die nächste besondere Herausforderung. Beim nächsten Mal muss vielleicht die Umsetzung eines Theaterstück, eines Lied oder eines Brettspiels geplant werden.

noventum consulting

Uwe Rotermund

CEO

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