noventum HR-Analytics - Zukunftsdaten zur Unterstützung innerbetrieblicher Wahlen

Die Nachfrage nach Daten für die operative Arbeit macht aus HR-Analysewerkzeugen HR-Planungsinstrumente

// Business Intelligence, Digitalisierung, HR-Controlling, HR-IT-Management

Die Einsatzgebiete von HR-Analytics sind auf Grund des oft umfangreichen zur Verfügung stehenden Datenraums vielfältig und reichen von Berichten und Analysen zu Personalstammdaten, Personalstruktur und -bewegung, Personalmaßnahmen bis hin zu Zeitwirtschafts- und Gehaltsanalysen. Als Berichts- und Analysewerkzeug dient das HR-A traditionell dem Personalmanagement. Zunehmend sind Berichtsempfänger allerdings auch auf allen Führungsebenen und in anderen Unternehmensbereichen zu finden: von der Produktion, über Logistik und Handel bis hin zu internen Marketing- und PR-Abteilungen. Die wachsenden technischen Möglichkeiten machen damit aus noventum HR-Analytics (HR-A) ein zukunftsgerichtetes Analyse- und Planungsinstrument.

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Analyse- und Datenraums und die Ausweitung der Einsatzbereiche von noventum HR-Analytics wachsen die Möglichkeiten für das Personal-Controlling beständig. So sind auch die Einsatzmöglichkeiten der „HR-Analytics“ – Lösung von noventum consulting durch konkrete Kundenanforderungen Schritt für Schritt gewachsen. Der Datenraum des Data Warehouse sowie das multidimensionale Analyse-Modell haben Erweiterungen erfahren, mit denen Themenbereiche wie Lohnfortzahlung, Elternzeit, Mitarbeiterentwicklung, Qualifikation und Ausbildung, innerbetriebliche Funktionen, Vertragsbestandteile (Arbeitszeiten, Gehaltsgruppen) und Führungskräfte im Berichtswesen genutzt werden können. Die Auswertungsbasis des HR-A kann somit immer mehr Anforderungen verschiedener Business Partner und Entscheidungsträger im Management bedienen, deren Geschäftsentscheidungen durch die Transparenz in den Personaldaten unterstützt werden.

Mehr als nur Berichtswesen im Personalmanagement

Die Anforderungen an das Berichtswesen im Personalmanagement konzentrieren sich im Wesentlichen auf zwei Perspektiven: Kennzahlenberichte und Mitarbeiterlisten.

Kennzahlenberichte verschaffen einen strukturierten Überblick über Kennzahlen der verschiedenen Organisationsbereiche und Personalstrukturen. Mitarbeiterlisten werden immer dann wichtig, wenn die Fragestellung eher operativer als analytischer Art ist. Dies ist z.B. bei konkreten Personalentscheidungen, Gehaltsfragen oder der Ressourcenplanung von Interesse, aber auch bei kleineren Fragen nach Jubiläen, Neueinstellungen oder Elternzeit.

Um insbesondere den Anforderungen nach Mitarbeiterlisten zu begegnen, wurde im noventum HR-Analytics die Möglichkeit geschaffen, nicht nur historische und aktuelle Daten zu berichten, sondern auch die Entwicklung der Stammdaten in der Zukunft einzubeziehen. Diese Erweiterung des Zeitbezugs eröffnet neue Möglichkeiten in der Berichterstellung.

Praxisanforderung "Zukunftsdaten"

Getrieben durch die Projektarbeit bei einem international tätigen Einzelhandelsunternehmen mit mehreren 10.000 Beschäftigten (allein in Deutschland) stellte sich den noventum BI-Experten die Frage nach "Zukunftsdaten" im Data Warehouse.

Viele Berichtsanforderungen verschiedener Unternehmensbereiche zielen auf Zeitpunkte in der nahen Zukunft, die i.d.R. aus einem Berichtsdatenbestand nicht bedient werden können. Im Personalmanagement kommen täglich Fragen nach Mitarbeiterlisten auf, wie beispielsweise:

  • Welche Auszubildenden werden zum 01.08. in meiner Abteilung anfangen?
  • Wer kommt im nächsten Monat aus der Elternzeit zurück?
  • Welche Mitarbeiter wechseln im nächsten Quartal aus einer anderen Abteilung?
  • Wer darf an einer Wahl in einigen Monaten teilnehmen?

Bei den Fragestellungen geht es um Kapazitäts- und Ressourcenplanung, Abgleich von Entgeltberechnungen, Glückwunschkarten zu Jubiläen und Geburtstagen, u.v.m. All diesen Fragestellungen ist gemein, dass die jeweilige Führungskraft im Vorfeld Kenntnis erhalten und nicht im Nachhinein eine Statistik lesen möchte und dass eine Vielzahl von Stammdaten beigetragen werden müssen.

Betriebsratswahlen mit aktuellen Daten unterstützen

In der aktuellen noventum-Projektarbeit unterstützt das HR-A beispielsweise die Erstellung von Wahllisten zu innerbetrieblichen Wahlen. Dieses können z.B. Betriebsratswahlen, Minderheitenvertretungen, Sozialwahlen, u.Ä. sein. Ihr gemeinsames Merkmal ist, dass die Entscheidung, ob jemand zur Wahl zugelassen wird (ob als Wähler oder Kandidat) von bestimmten Voraussetzungen abhängig ist, die aus dem Datenraum des HR-A abgeleitet werden können. Künftig werden automatisiert und periodisch aktualisierte Wahllisten generiert, die zur Durchführung von Wahlen unerlässlich sind. Somit können Prozesse abgelöst werden, die händisch auf Basis von MS Excel, MS Access oder anderen tabellenbasierten Desktop-Anwendungen durchgeführt wurden und die üblichen Risiken, Fehleranfälligkeiten und Wiederholungsaufwände mit sich brachten.

Durch die Verfügbarkeit der Zukunftsstammdaten im HR-A eröffnet sich heute die Möglichkeit, nicht nur informative Daten zu erhalten, sondern operative Prozesse aus dem Data Warehouse zu unterstützen.

 

noventum HR-Analytics ist eine leicht auf Kundenbedürfnisse anpassbare Standardlösung für Reporting und Analyse relevanter Kennzahlen im Personalbereich. Ausführliche Informationen, Fallbeispiele und technologische Hintergründe (auch zum download) auf der noventum Business Intelligence Website.

 

noventum consulting

Kay Kamphans

SENIOR CONSULTANT

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