Transition & Transformation - Die technische Zusammenführung von Systemen


Der Aufbau der Systemlandschaft als technische und menschliche Herausforderung

Das Ziel dieser Phase ist es, eine IT-Produktion zu gewährleisten, die die zukünftigen Anforderungen des fusionierten Unternehmens bereitstellen kann. Je nachdem in welcher Branche das fusionierte Unternehmen tätig ist, kann sich die Zeitachse zwischen einem und fünf Jahren bewegen. Entscheidend für den zeitlichen Aufwand ist der Scope des Projektes, dieser wiederum ist im Spiegel der technischen Aufwände zu betrachten, die bewältigt werden müssen.

Für eine Transition & Transformation technischer Systeme orientieren sich die noventum-Berater an einem standardisierten Vorgehensmodell: 

  • Gründliche Prüfung der Zielplattform und notwendige Änderungen
  • Auswahl des Zielsystems
  • Festlegung eines Migrationskonzeptes und -verfahrens sowie Durchführung der Migration
  • Run-down der abgelösten IT-Plattform sowie Archivierung

Aus erfolgreichen Fusionsprojekten in der Vergangenheit lassen sich einige generelle Erkenntnisse formulieren, die die technische Ausgestaltung der Zielplattform sowie die konkrete Nutzung durch Mitarbeiter und/oder Kunden betrifft. Oft müssen Unternehmen feststellen, dass die für eine Fusion ausgewählte Zielplattform nicht für die Größenordnung an Anwendern konzipiert ist, die damit künftig arbeiten soll. Größere Anpassungen der Zielplattform sind daher nicht ungewöhnlich, Dimensionierung und Skalierungsfähigkeit sind oftmals bestimmende Faktoren.

Wenn künftig die Mitarbeiter zweier fusionierter Unternehmen mit einem gemeinsamen System arbeiten sollen, ist es klug, frühzeitig und ausführlich beide Gruppen an der Modifikation der bestehenden Systeme zu beteiligen. Motivation entsteht durch einen hohen Grad an Austausch und Involvierung aller Mitarbeiter an der Erarbeitung der Zielplattform.

Lösungsszenarien zum Thema Post Merger Integration
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Pandemie und Lockdown haben viele PMI-Projekte vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Kommunikationsstrukturen mussten neu aufgestellt werden, die Zusammenarbeit mit manchen Lieferanten stand auf dem Prüfstand und nicht zuletzt der kollektive Exodus in die Homeoffices entpuppte sich als Paradigmenwechsel für die Projektorganisation. Die PMI-Berater von noventum consulting haben ein solches Projekt in der frühen Corona-Zeit begleitet und z.T überraschende Erkenntnisse gewonnen.

IT-Systemintegration

Bei der Fusion zweier Unternehmen wird gewöhnlich aus zwei technischen Welten eine gemeinsame. Höhere Effizienz, Skalierungseffekte sowie der Grundgedanke „ein Unternehmen – ein System“ sind Leitpunkte jeder Integration. Da eine großangelegte IT-Integration nicht auf jeden Nebenschauplatz warten kann, werden oftmals kleinere Spezialanwendungen mitgeschleppt und fristen ab sofort ein Inseldasein. Dieser Pragmatismus hilft zunächst, macht aber in der Folge Probleme und führt in eine Sackgasse.

Die Zusammenlegung von Unternehmen, das Ausgliedern von Unternehmensteilen oder auch die Übergabe einzelner Kernprozesse an einen Dienstleister – bei all diesen komplexen Vorgängen ist die Unternehmens-IT mittelbar oder unmittelbar beteiligt. Manchmal ist sie sogar direkter und ausschließlicher Schauplatz des Geschehens. So unterschiedlich Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die notwendigen Schritte, die sie auf dem Weg zueinander oder voneinander weggehen müssen.