Transition & Transformation - Die technische Zusammenführung von Systemen


Der Aufbau der Systemlandschaft als technische und menschliche Herausforderung

Das Ziel dieser Phase ist es, eine IT-Produktion zu gewährleisten, die die zukünftigen Anforderungen des fusionierten Unternehmens bereitstellen kann. Je nachdem in welcher Branche das fusionierte Unternehmen tätig ist, kann sich die Zeitachse zwischen einem und fünf Jahren bewegen. Entscheidend für den zeitlichen Aufwand ist der Scope des Projektes, dieser wiederum ist im Spiegel der technischen Aufwände zu betrachten, die bewältigt werden müssen.

Für eine Transition & Transformation technischer Systeme orientieren sich die noventum-Berater an einem standardisierten Vorgehensmodell: 

  • Gründliche Prüfung der Zielplattform und notwendige Änderungen
  • Auswahl des Zielsystems
  • Festlegung eines Migrationskonzeptes und -verfahrens sowie Durchführung der Migration
  • Run-down der abgelösten IT-Plattform sowie Archivierung

Aus erfolgreichen Fusionsprojekten in der Vergangenheit lassen sich einige generelle Erkenntnisse formulieren, die die technische Ausgestaltung der Zielplattform sowie die konkrete Nutzung durch Mitarbeiter und/oder Kunden betrifft. Oft müssen Unternehmen feststellen, dass die für eine Fusion ausgewählte Zielplattform nicht für die Größenordnung an Anwendern konzipiert ist, die damit künftig arbeiten soll. Größere Anpassungen der Zielplattform sind daher nicht ungewöhnlich, Dimensionierung und Skalierungsfähigkeit sind oftmals bestimmende Faktoren.

Wenn künftig die Mitarbeiter zweier fusionierter Unternehmen mit einem gemeinsamen System arbeiten sollen, ist es klug, frühzeitig und ausführlich beide Gruppen an der Modifikation der bestehenden Systeme zu beteiligen. Motivation entsteht durch einen hohen Grad an Austausch und Involvierung aller Mitarbeiter an der Erarbeitung der Zielplattform.

Lösungsszenarien zum Thema Post Merger Integration
Success Stories // Fachartikel // News

Ende Oktober 2021 hat die Compleo Charging Solutions AG mit dem Energiekonzern E.ON einen Vertrag über den Erwerb der innogy eMobility Solutions GmbH abgeschlossen. Dieser schließt die Übernahme der gesamten Belegschaft sowie sämtlicher Kundenbeziehungen der ieMS sowie der Tochtergesellschaft von ieMS im Vereinigten Königreich ein. Die Konsolidierung als 100%-ige Tochtergesellschaft läuft seit dem 01.01.2022. Damit setzt Compleo die Integration der ieMS und ihrer Software-Services für Elektromobilität in die Compleo Gruppe in die Tat um. Berater der noventum consulting GmbH aus Münster unterstützen den Prozess durch Steuerung und Koordination der IT & HR Post Merger Integration sowie bei der Entwicklung eines Target Operating Model.

Pandemie und Lockdown haben viele PMI-Projekte vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Kommunikationsstrukturen mussten neu aufgestellt werden, die Zusammenarbeit mit manchen Lieferanten stand auf dem Prüfstand und nicht zuletzt der kollektive Exodus in die Homeoffices entpuppte sich als Paradigmenwechsel für die Projektorganisation. Die PMI-Berater von noventum consulting haben ein solches Projekt in der frühen Corona-Zeit begleitet und z.T überraschende Erkenntnisse gewonnen.

IT-Systemintegration

Bei der Fusion zweier Unternehmen wird gewöhnlich aus zwei technischen Welten eine gemeinsame. Höhere Effizienz, Skalierungseffekte sowie der Grundgedanke „ein Unternehmen – ein System“ sind Leitpunkte jeder Integration. Da eine großangelegte IT-Integration nicht auf jeden Nebenschauplatz warten kann, werden oftmals kleinere Spezialanwendungen mitgeschleppt und fristen ab sofort ein Inseldasein. Dieser Pragmatismus hilft zunächst, macht aber in der Folge Probleme und führt in eine Sackgasse.